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UNESCO Welterbe

Die börsennotierte Deutsche Wohnen AG besitzt und verwaltet derzeit 158.000 Wohnungen in Deutschland. Die Mehrzahl dieser Mietwohnungen liegt im Großraum Berlin, im Rhein-Main-Gebiet, im Rheinland, in Dresden, in Hannover/Braunschweig sowie in weiteren wachsenden deutschen Metropolregionen. Im Großraum Berlin besitzt die Deutsche Wohnen ungefähr 111.000 Wohnungen, von denen viele unter Denkmalschutz stehen. Vier der insgesamt sechs UNESCO-Welterbesiedlungen gehören mehrheitlich der Deutsche Wohnen AG: die Hufeisensiedlung Britz, die Weiße Stadt, die Großsiedlung Siemensstadt und die Wohnstadt Carl Legien.

Die Wurzeln der Deutsche Wohnen reichen bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Die damalige GEHAG (Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft) wurde 1924 in Berlin gegründet und gehört zu den traditionsreichsten Wohnungsgesellschaften Deutschlands. Mit ihren richtungsweisenden Wohnbauten und Siedlungsprojekten schrieb die GEHAG ein wichtiges Kapitel in der Sozial- und Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Die GEHAG schloss sich 2007 mit der Deutsche Wohnen AG (alt) mit Sitz in Frankfurt/Main zusammen. Die Deutsche Wohnen AG (alt) wurde 1998 als Tochtergesellschaft der Deutschen Bank in Frankfurt gegründet und bündelte die Wohnungsimmobilien der Bank. Das Unternehmen besaß größtenteils Wohnungsbestände im Rhein-Main-Gebiet und Rheinland-Pfalz. 2013 übernahm die Deutsche Wohnen AG die GSW Immobilien AG. Die GSW wurde wie die GEHAG 1924 als städtische „Wohnungsfürsorgegesellschaft Berlin mbH“ gegründet und blickt damit ebenfalls auf eine 90-jährige Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung zurück. Die Deutsche Wohnen AG verfügt damit über jahrzehntelange Erfahrung in der Verwaltung und Bestandspflege großer Mietwohnungsbestände. Für den Erfolg des Unternehmens maßgeblich ist die Wahrung und Pflege der Immobilienbestände.

Alle zentralen Bereiche des Unternehmens haben ihren Sitz am Traditionsstandort in Berlin-Schmargendorf in einem Gebäude aus den 30er Jahren, das 2011 denkmalgerecht saniert wurde.

Wegen dieser jahrzehntelangen Verbindung zur Klassischen Moderne und im Bewusstsein der Verantwortung für dieses einmalige Erbe engagiert sich die Deutsche Wohnen außergewöhnlich stark für den Erhalt der Berliner Siedlungen. So werden seit 2009 und bis 2014 umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Hufeisensiedlung, der Weißen Stadt und der Siemensstadt durchgeführt, wobei insgesamt ca. 33 Mio. Euro investiert werden. Ein Teil dieser Mittel stammt aus dem Programm Nationale Welterbestätten des Bundesbauministeriums. Seit der gemeinsamen Bewerbung um den UNESCO-Weltkulturerbestatus besteht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landesregierung und den Landes- sowie kommunalen Denkmalschützern bei Stadtteilentwicklung und Denkmalschutz.

Das herausragende Engagement der Deutsche Wohnen AG wird auch national gewürdigt und wahrgenommen: So erhielt Michael Zahn, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Wohnen AG, im November 2011 als Würdigung seines Einsatzes die höchste Auszeichnung des Berliner Denkmalschutzes: die „Ferdinand-von-Quast-Medaille“.

Internetseite: www.deutsche-wohnen.com/html/unesco-welterbe.php

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